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Der Schweizer Psychiater C.G.Jung ist zweifellos einer der grossen Gestalten der neueren Psychologie und einer der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts.
1875 in Kesswil geboren, erhielt er seine Schulbildung und seine medizinische Ausbildung in Basel. Als Psychiater am Burghölzli in Zürich kam er in Berührung mit Sigmund Freuds Schriften. Er wurde dessen Schüler und Freund, bis die Beziehung zwischen beiden an unterschiedlichen Positionen und menschlichen Differenzen zerbrach.
Nach diesem Bruch nahmen Jungs eigene Ideen Gestalt an und führten zur Entwicklung seiner Analytischen Psychologie. Im Verlauf von vielen Jahren Arbeit als Arzt und Wissenschaftler entstand ein umfangreiches Werk, dessen Bedeutung weit über die Grenzen der Psychiatrie und Psychologie hinausreicht. Im Jahr 1935 wurde er Professor an der ETH in Zürich und 1944 Ordinarius für medizinische Psychologie an der Universität Basel.
Seine tiefenpsychologischen Erkenntnisse haben das Denken auf den verschiedensten Gebieten befruchtet und der Wissenschaft mächtige Impulse gegeben.
Jung heiratete 1903 Emma Rauschenbach und hatte 5 Kinder. Er wohnte und praktizierte in Küsnacht am Zürichsee, wo er am 6. Juni 1961 starb.
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